Aktuelle Meldung: Erich Beck ist tot

 

Wie Treffpunkt-Kunst von Arno Beck, dem Sohn des Witterschlicker Malers und

Grafikers Erich Beck erfahren hat, ist der Künstler am 16.07.2021 mit 78 Jahren

an seinem langjährigen Asthma-Leiden verstorben. Erich Beck war zunächst für 

seine diffizilen "analytischen" Zeichnungen, dann für seine strukturalen Material-prägebilder und Reliefs, später als "Meister der Jaxon-Kreide" und schließlich mit zunehmender Digitalisierung als künstlerisch virtuoser "Computer-Grafiker"

bekannt. Er hat die jeweiligen Darstellungstechniken experimentell ausgelotet und

zu eigenständigen künstlerischen Werkzeugen weiterentwickelt. Verwiesen sei an dieser Stelle auf das TK-Künstlerprofil sowie das Werkverzeichnis, das - sicherlich

nicht vollständig - mehrere tausend Werke umfasst.

Unvergessen seine "diebische" Freude an den "Kunstversteckaktionen" in seinem

Heimatort Witterschlick, sein Engagement für die lokalen Künstler und Künstler-

innen und die von ihm maßgeblich initiierten Ausstellungen und Kunstpreise.

Wir trauern aufrichtig um eine wirklich bescheidene, liebenswerte Person und einen

überaus kreativen Künstler. Erich Beck wirkt nach!

Michael Hümmer

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Willkommen

"Treffpunkt Kunst" ist eine unabhängige private Recherche-, Dokumentations-

und Veröffentlichungsplattform über Künstler, Künstlerprofile, über Kunstwerke

und private Kunstsammlungen im Bonner Raum.

 

Hier finden Sie Informationen zu folgenden Künstlern und ihren Werken:

 

Carl (Karl Gerhard) von Ackeren (B); Adolf Amberg (R1); Carl Theodor Asen (B); Magda Felicitas Auer (B); Francis Bacon; Arno Beck (P); Erich Beck (P); Hubert Berke (B); Art(h)ur Bell (E); Jacomo Benedetti (E); Rolf (Rudolf) Berewitz; Max vom Berg; Max Bill (G2); Victor Bonato (B);  Julius Bretz (B)Leo Breuer (B)Marcel Breuer (R 3.2); Heinrich Brüne (B); Heinz Brustkern (P); Sammlung Budweg (S); Leonetto Cappiello (R6)Caesare Cassati (R5); Otto Coenen (B); Creswick,Thomas (G); Karl Fred Dahmen (G2); Josef Dederichs (E); Christian Dell (G2); Herm Dienz (B); Hans Dotterweich (B); Marlene Dumas (G2)Juha Allan Ekholm (P); Joseph Fassbender (P+B); Willy Faßbender (B); Tim Fehske (P in Vorb.); Marcel Floris (G2); Karl Franke (G2)  Manfred Frey (G7) Martin Frey (B); Roland Friederichsen (G2); Josef Friedhofen (B); F.L. Gamerith (G2); Theo Gansen (B+E); Ernesto Gazzeri (R1)Friedrich Geiler (G2); David Gerstein (R5); Robert Gerstenkorn (B); Ludwig Gies (G2); Martina Gillet; Carl Graser (R1); B. Grundmann; Ernst Günter Hansing (G2); Keith Haring; Claus Harnischmacher (P); Eugen Hasenfratz (B); Walter Hasenfratz (B); Johnny Havanna; Karl Himmelstoß R1 ; Hans Hinterreiter (G2); W. Hoffmann (E); Adolf Hohenstein (B); Albert Holz (E); Heinrich Houben (P+B); Michael E. Hümmer (P); Wolfgang Hunecke (G2); Ernst Inden (E); Rudolf (Rudi) Inden (E); Joseph Jaekel (G4.5); Franz M. Jansen (B); Oliver Jordan (G2); Maren Katelaan (P); Karl Kaul (B); Eugen Kerschkamp (B); Fritz Kerzmann (B); Eduard Kintrup (P+E+B); Hans H. Knaust; Istvan Kozák (G1); Mathilde (Fifi) Kreutzer (B)Else Krüger (B); Emil Krupa-Krupinski (B); Eduard Künzel (E); Otto Küppers (P+E+B); Rita Kuhn; Don Kunkel (G2); Rene Lalique (R2; Gustav Lambert (B); Richard W. Lange; Sammlung Lauchhammer; Sammlung Le MansEva Limberg; Josef Limburg (R1); Jakobus Linden (B); Rudolf (Rudi) Linden (B); Ludwig Lindner (G7.6); Claudia Lüttgens; Vera Lwowski (B); August Macke; Paul Magar (P+B); Otfried Mahnke (P); Paule Marrot (G7); Karl Marx; Alfons Mauser (R2); Martin Mayer; Fritz Mehlem (B); Karl Menser (B); Martin Metzker (E); Jan Metzler (E); Ernst Meurer (P+B); Jean Milo; Paul Moll; Marcello Morandini (G7); Heinrich Friedrich Moshage (G2); Alfons Mucha (Ex); Hans Muff; Peter Müller (G7.7); Hans Nagel (G2); Georg Neuhäuser (B+E); Hans Neumann (Ex); Frank Nitty; Carl Nonn (P+E+B); Em Oelieden (P+B); Serge Poliakoff;  Emanuele Ponzio (R5); Matthias Profitlich (P+B); Clemens Prüssen (E); Heinrich Pützhofen-Esters (B+E); Adam Radermacher (P); Ingeborg v. Rath (B); Walther Rath (B); Designsammlung Reichert (S); Heinrich Reifferscheid (B); Johannes Reinarz (B); Arno Reins (B); Ferdinand (Franz) von Reznicek (G2);  Etha Richter (R1); Günter Ferdinand Ris (G2); Georg Röder (E); Ingrid Ropertz; Adolf Rheinert (E); Gina Rohrsen (P); Dino Rosin; Wilhelm Roth (B); Bruno Russi (B); Lino Sabattini (G7); Rene Salmen; Hermann Schäfer (E); Harald Schmahl (G7)Henriette Schmidt-Bonn (B)Joseph Schnorrenberg (P); Pravoslav Sovak; Daniel Spoerri; Horst Spranger (G7.6); Oliver Stephan;  Arthur Storch (R1): Wilhelm (Willy) Stucke sen (P+B); Willy Maria Stucke (P+B); Helmut Sturm; Roger V. Thomas; Hans Thuar (B); Hann Trier (B);  Gottfried Trimborn (B); Hans Trimborn (B); (Franz) Paul Türoff (B); Werner Vogel (E); Bernhard Vogler (G2); Hans van Voorthuysen (B); Paul und Paula Vouzelle; Jürgen Weber;  Walter von Wecus (B); Egino Weinert (B); Kurt Wendler (G7.9); Max Wenzlaff (E); Fritz von Wille (E); Björn Wiinblad (G7); Toni Wolter (P+B); Paul Wunderlich (G2); Louis Ziercke (B); Emil Zuppke (B);

 

 

P = Künstlerprofil; B = Künstlerprofile Bonner Künstler; E = Künstlerprofile Sammlung Eifelmaler;  G2 = Künstlerprofile, sammlungsbezogen  Ex = Künstlerprofile im Kap. Expertise;  R= Künstlerprofil in Sammlung Reichert;

 

P.S: Eine Direktverlinkung der (unterstrichenen) Künstlerprofile ist eingerichtet.

 

Anmerkungen:

      Durchgestrichene Künstlerprofile sind auf Veranlassung der Verwertungs-

      gesellschaft Bild-Kunst im November 2016 gesperrt worden. Sie dürfen erst

      70 Jahre nach dem Tod des/der Künstler/in wieder freigeschaltet werden.

      1965 hat der Gesetzgeber in der Bundesrepublik die Regelschutzfrist im

      Urheberrechtsgesetz von 50 auf 70 Jahre verlängert.  Schade,

      dass die Arbeiten - im wahrsten Sinne des Wortes - auf Jahre von der Bild-

      schirmfläche verschwinden müssen und nicht mehr frei recherchierbar sind.

 

      Die inzwischen stetig eintreffenden Zuschriften der TK-Website-Besucher

      zeugen von einer hohen Wertschätzung meiner Recherchearbeit. Das macht

      mich einerseits stolz und glücklich, ist aber andererseits auch Ansporn, die

      vielen Zusatzinformationen und Auskunftsanfragen zu den Künstlern und ihren

      Werken "abzuarbeiten". Leider ist es mir schon rein zeitlich nicht möglich,

      umfangreichere Expertisen zu einzelnen Kunstwerken zu erstellen oder - um

      den rein privaten Status der Webseite als Rechercheplattform nicht zu gefähr-

      den - entsprechende Wertgutachten zu erteilen. Das ist und bleibt alleinig

      kommerziellen Stellen - Kunstauktionshäusern, Kunsthändlern, Galerien etc. -

      vorbehalten. Daher kann und darf ich auch weder Verkaufstipps noch die

      Adressen und Kontaktdaten potenzieller Kunstsammler und Kunstkäufer

      weitergeben.

Statusmeldungen

Hier sind die jeweils letzten 6 redaktionellen Bearbeitungen mit inhaltlichen Direktverweisen auf die entsprechenden Kapitel in Treffpunkt-Kunst aufgeführt. Termine sind nach dem Muster: Jahr/Monat/Tag codiert.

(Zur Vergrößerung der Fotos bitte auf das Abbildungsfeld klicken)

Walter von Wecus: Mappen- werk: "Die Märchenstadt"

21_07_29 Erfreuliche Resonanz auf das Künstlerprofil von

                 Walter von Wecus (1893 bis 1977). Walter von

                 Wecus zählte zu den stilistisch einflußreichsten

                 Bühnenbildnern und Bühnenarchitekten seiner

                 Zeit. 1926 erhielt er aufgrund seines künst-

                 lerischen Rufes als radikaler Erneuerer den Auf-

                 trag, an der Kunstakademie Düsseldorf eine

                 eigene "Bühnenkunstklasse" einzurichten und 

                 später als Professor den entsprechenden Lehr-

                 und Studienbereich auch inhaltlich zu vertreten.

                 Lange Zeit galten zwei seiner limitierten künst-

                 lerischen Zeichenmappenwerke als verschollen.

                 Herr Andreas Decker aus Neuss sandte mir nun

                 die Abbildung des Mappenwerkes: "Die Märchen-

                 stadt" zu. Die Einzelblätter - durchaus repräsen-

                 tativ für die Bühnenbildauffassung von Walter von Wecus - wurden jetzt

                 neu in das Künstlerprofil von Walter von Wecus aufgenommen. Vielen

                 Dank an Herrn Decker. 

Henriette Schmidt-Bonn, "Im Marienforster Tal"; Stahlstich, 14x 16 cm; signiert (um 1910)

21_07_08  Manchmal muss man einfach Glück haben. Frau

                  Ute Rock aus Griesheim löste kürzlich den

                  Haushalt ihrer verstorbenen Mutter auf und

                  entdeckte im Rahmen hinter der Kommunions-

                  urkunde ihrer Mutter aus dem Jahre 1951 eine

                  bezaubernde signierte Stahlstichzeichnung der

                  Bonner Künstlerin Henriette Schmidt-Bonn

                  (1873-1946). Wahrscheinlich handelt es sich

                  um ein idyllisches Landschaftsmotiv aus dem

                  Marienforster Tal bei Bad Godesberg. Die

                  Künstlerin wanderte gerne dort hin, um vor Ort

                  zu zeichnen. Näheres zu Henriette Schmidt-

                  Bonn ist aus ihrem TK-Künstlerprofil zu ent-

                  nehmen. Vielen Dank an Frau Rock für die 

                  Überlassung der Originalgraphik.

                  (Zur Vergrößerung bitte auf das Bild klicken).

Alphonse (Alfons) Mucha: Vorzeichnung für ein "Jugendstil"-Werbeplakat

21_06_27  Frau Silvia Schleibinger sandte mir Fotos von

                  zwei gerahmten Bildern zu, die sich in ihrem

                  Besitz befinden. Sie ist sich nicht sicher, ob die

                  beiden Werke Originale von Alphonse Mucha

                  (1860-1939) sind. Alfonse Mucha war Weg-

                  bereiter und sicherlich einer der profiliertesten

                  Vertreter des später (im deutschsprachigen

                  Raum) als "Jugendstil" bezeichneten Gestal-

                  tungsstiles. Die beiden Grafiken sind weder

                  signiert noch datiert. Mit hoher Wahrschein-

                  lichkeit handelt es sich um bereits relativ stark

                  ausgearbeitete Vorzeichnungen, die Mucha auf

                  dünn-durchscheinenden Papier von seinen

                  plakativen Motiven erstellte, diese dann durch-

                  zeichnete und immer wieder überarbeitete, bis

                  er den endgültigen Entwurf schließlich signierte

                  und zum Druck freigab. Bereits die Vorent-

                  würfe beweisen- obwohl in Teilen noch nicht

                  ganz ausgearbeitet- das kreatve Potenzial dieses stilbildenden Künstlers.

                  (siehe auch die Expertise zu Muchas Cocorico-Titelentwürfen).

Josef Dederichs: Abend-stimmung im Hafen, Öl/LW, Sammlung: Frank L. Dederichs, Bremen

21_06_09  Aufnahme weiterer Werke aus der Sammlung

                  von Frank L. Dederichs in die Werksübersicht

                  des Kölner Malers Josef Dederichs (1873-1958).

                  Die drei relativ großformatigen Werke stellen 

                  niederländische Hafenmotive dar. Bildaufte-

                  lungen und Szenarien sind typisch für den

                  Maler. In der Regel stellte er seine Gemälde aus

                  einem Kanon weitgehend identischer Grund-

                  motive zusammen. die er (nur) in verschie-

                  denen Perspektiven sowie in ihrer Farbtona-

                  lität - entsprechend den jeweiligen Tages-

                  zeiten im Hafen - variierte. Josef Dederichs

                  Hafenmotive waren seinerzeit in der Bürgerschaft als ruhige, repräsen-

                  tative Wohnzimmergemälde sehr beliebt und verkauften sich entspre-

                  chend gut.

Josef Dederichs: Großer Blumenstrauß (Öl auf Lw)

21_05_20  Ergänzung in der Werkübersicht des Kölner

                  Künstlers Josef Dederichs (1873-1958). Der

                  Maler hat an der Kunstakademie Düsseldorf

                  "sein Handwerk" erlernt. Er beherrschte nahe-

                  zu alle malerischen Genres. Besonders hervor-

                  zuheben sind seine Landschaftsgemälde, die 

                  unter anderem hochalpine Gebirgspanoramen,

                  Eifellandschaften und niederrheinische Motive

                  umfassten. In unzähligen Varianten hat er ins-

                  besondere das niederländische Hafenleben mit

                  seinen allabendlich ein- und auslaufenden Last-

                  kähnen und Fischerbooten auf Leinwand ge-

                  bannt. Weniger verbreitet sind heute seine

                  meisterlich gemalten opulenten Blumen-und

                  Früchtestillleben. Von Herrn Frank L. Dederichs aus Bremen erhielt ich

                  dankenswertermaßen die Abbildung eines großen, üppig gemalten

                  Blumengebindes, das Josef Dederichs in seinen späteren Lebensjahren

                  - als er sich altersbedingt kaum noch frei bewegen konnte - in seinem

                  Atelier gemalt hat. Vielen Dank an Herrn Frank Dederichs nach Bremen.

f.L. Gamerith: Wildbach im Berner Oberland (um 1870) Sammlung: M. Hümmer aus dem Nachlass von Dr. Karl-Ernst Hümmer, Bonn; renoviert, Öl/Lw, 70 x 110 (cm)

21_05_11  Einpflege eines Ölgemäldes des englischen

                  Landschaftsmalers f.L. Gamerith. Leider

                  sind aktuell nur wenige biographische Daten

                  über den Maler bekannt. Er soll im 19. Jahr-

                  hundert gelebt haben und war längere Zeit

                  wohl in der Schweiz (Berner Oberland) tätig.

                  Möglicherweise - so wird vermutet- ist F.L.

                  Gamerith der Aliasname eines zeitgenös-

                  sischen Schweizer Landschaftsmalers.

                  Andere vermuten hinter dem Namen eine

                  Malerin, da der erste Buchstabe des

                  Signums auch häufiger kleingeschrieben ist

                  und dann üblicherweise als "für" oder "for"

                  interpretiert wird. "L" könnte dann für "Lucia"

                  oder "Leonie" stehen. Dem Geschmack der Zeit entsprechend bannte

                  der/die Künstlerin im Malstil der "romantischen" englischer Landschafts-

                  malerei fast ausschließlich waldbestandene Berglandschaften mit

                  reißenden Wildbächen auf Leinwand. Viele der repräsentativen Ölbilder

                  sind nach gleichem Strukturmuster angelegt und unterscheiden sich nur

                  in wenigen Details. Sammlungsnummer: G1.2 2021.001

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