Waldemar Otto (1929-2020)
Am 30. 03 1929 erblicktee Waldemar Otto in Petrikau (Polen) das Licht der
Welt. Er war der Sohn eines evangelischen Pfarrers - Heinrich Otto - und des-
sen Ehefrau Theodora Otto, geborene Koschelik. Waldemar wuchs - entspre-
chend dem Einsatzort seines Vaters - zunächst in Lodz auf, wo er auch einge-
schult wurde. Danach verzog die Familie nach Kohlo (Polen).
1945 Die Familie Otto - Waldemar war 16 Jahre alt - wurde mit dem Ende des 2.
Weltkrieges aus Polen vertrieben und flüchtete nach Halle (an der Saale).
1948 Waldemar Otto macht in Halle sein Abitur. Er bewirbt sich für ein Studium der
Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in West-Berlin und wird
nach Ablegung einer obligatorischen Begabtenprüfung dort angenommen.
1949 Waldemar Otto übersiedelt nach West-Berlin. Seine Grundausbildung erhielt er
von Prof. Bernhard Heiliger und Gustav Seitz.
1951/ Für seine Fachausbildung als Bildhauer sorgten die Pofessoren Renee Sintenis
1952 und Alexander Gonda.
Alexander Gonda ernannte Waldemar Otto zu seinem
Meisterschüler. In der Folgezeit betreute er ihn intensiv
in seiner weiteren künstlerischen Entwicklung.
1954 Waldemar Otto erhält vom DAAD ein Auslandsstipen-
dium, das ihn für ein Jahr nach Florenz zum Studium
der klassischen italienischen Bildhauerei führt.
1955 Zurückgekehrt nach Berlin, beendet Waldemar Otto
seine Hochschulausbildung und wird mit einem eigenen
Atelier als freischaffender Bildhauer tätig. Er bewirbt
sich um Aufträge der öffentlichen Hand überwiegend im
Rahmen der "Initiative Kunst am Bau" sowie der (Nach-
kriegs-) Denkmalpflege. Das macht ihn zunehmend
bekannt.
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